Fernsehen und Computer

♦ Fernsehen und Computer – Digitale Medien ♦
Kristina Hoffmann und Gerald Hüther

Fernsehen und Computerspiele werden gegenwärtig von den vielen, auch erwachsenen „Nutzern“ nicht als Werkzeuge zur Schaffung eines Werkes, sondern als Instrumente zur eigenen Affektregulation eingesetzt: zur Unterhaltung, zur Belustigung, zum Frustabbau, zur Aufregung, zur Ablenkung, als Ersatz für fehlende Verbundenheit und Geborgenheit oder als Ersatz für fehlende Aufgaben und Herausforderungen im realen Leben.

Wer Fernsehen und Computer für diese Zwecke einsetzt, dem ist nicht durch Programme zur Verbesserung der Kompetenz im Umgang mit diesen Medien zu helfen. Der braucht Programme, die ihn einladen, ermutigen und inspirieren, seine Affekte aus sich selbst heraus zu steuern und die ihm Gelegenheit bieten, sein Bedürfnis nach Zugehörigkeit und eigener Entfaltung im realen Leben zu stillen.

Das gilt ganz besonders für die Kinder, aber wohl ebenso für manche ErzieherInnen und wahrscheinlich leider wohl auch für die Mehrzahl der Eltern.

Hier wäre also mit einem innovativen, medienpädagogische Konzept anzusetzen, aber nicht durch Aufklärungsschriften, Vorträge und Belehrungen, sondern durch Initiativen, die den Beteiligten die Erfahrung ermöglichen, dass sie in der Lage sind, Herausforderungen anzunehmen, Probleme zu lösen, Frustrationen auszuhalten, Impulse zu steuern, sich zu begeistern, mitzufühlen, sich mitzufreuen, dazuzugehören und etwas leisten zu können – und zwar im realen Leben und nicht in irgendwelchen virtuellen Welten vor dem Monitor.Fernsehen und Computer

Erziehung

Auf der Standard online Seite beantwortet Jesper Juul alle zwei Wochen Fragen über Erziehung, Partnerschaft und Familienleben.

Wenn sich Kinder nicht alleine beschäftigen können

Verlangen Kinder ständig nach Aufmerksamkeit, ist meist das Familiengleichgewicht gestört. Doch was tun?
Erziehung

Erziehung Vortrag Schule

„Ein guter Start in die Schule“

Mit dem Übergang vom Kindergarten in die Volksschule beginnt für Kinder und deren Eltern ein neuer und aufregender Lebensabschnitt. Viele Eltern fragen sich schon vor dieser Zeit, wie sie ihr Kind in dieser wichtigen Lebensphase stärken und stützen und damit einen guten Start in die Schule begünstigen können. in diesem Vortrag erhalten Eltern Antworten darauf woran man Schulreife erkennt, was in dieser Umstellungsphase auf ihr Kind zukommen wird und wie sie mit ihm einen guten Start ins Schulleben erleichtern können.Erziehung Vortrag Schule